
Die titelgebende Hymne „Hör mein Bitten“ schrieb Felix Mendelssohn Bartholdy 1844 für Solosopran, Chor und Orgel nach Worten des 55. Psalms. Sie ist eine seiner bekanntesten geistlichen Kompositionen. Im Konzert korrespondiert sie mit den Teilen Kyrie und Agnus Dei aus der Messe in D-Dur von Antonín Dvořák aus dem Jahr 1887 für Chor, Chorsolisten und Orgel, einem Meisterwerk der Spätromantik.
Dvořáks tief empfundenen „Biblischen Lieder“ aus dem Jahr 1894 für Solosopran und Orgel treten wiederum in Dialog mit den zeitgenössischen Werken „Miserere omnium“ für Streicher und Stimmen und den „Johannes-Fragmenten“ für Stimmen und Orgel des in Bayreuth und Regensburg wirkenden Komponisten und Dirigenten Steven Heelein sowie mit Gesängen der Kommunität Taizé in Frankreich.
Ob Romantisch oder zeitgenössisch, gemeinsam ist der Musik die doppelte Quelle: innige Gläubigkeit und eigene Schicksalsschläge und Bedrängnisse inspirierten die Komponisten dazu. Aus ihrer Musik spricht das Vertrauen, dass wir in Leid nicht allein sind, und die Zuversicht, dass aus Dunkelheit Licht hervorgehen kann.
Es singen und musizieren Felizia Frenzel (Sopran), Anja Sommer-Rau (Violine und Viola), der Kantatenchor und Chorsolisten, Jack Day an der Lütkemüller-Orgel und Christiane Drese (Leitung).
Eintritt 15 Euro (ermäßigt 8 Euro für Schüler, Studenten, Schwerbeschädigte), bis 18 Jahren freier Eintritt. Karten im VVK, bei Reservix und an der Abendkasse.
Wir laden ein zur öffentlichen Probe für die Osternacht am 4. April um 23 Uhr in der Georgenkirche - einfach vorbeischauen!
Am Freitag, dem 15. Mai, ist der Berliner Vokalkreis in der Georgenkirche zu Gast. Um 17 Uhr beginnt das Konzert für Chor und Orgel, das sich musikalisch zwischen Jubel und Sehnsucht, Klage und Hoffnung, zwischen Erde und Himmel bewegt.
Wenn der Chor mit der Orgel musiziert, betritt er einen Raum, in dem sich Zeit und Ewigkeit berühren. In besonderer Weise gilt das für die Werke des Konzertprogrammes „Blessed City, Heavenly Salem – O Pray for the Peace of Jerusalem“, die aus sehr unterschiedlichen kulturellen und musikalischen Kontexten stammen und doch durch ein gemeinsames Thema miteinander verbunden sind: die Sehnsucht nach Frieden.
Der Konzerttitel „Blessed City, Heavenly Salem – O Pray for the Peace of Jerusalem“ verweist auf zwei biblische Städte, zwei spirituelle Räume: das irdische Jerusalem, das Zentrum religiöser Hoffnung, aber auch politischer Spannungen, und das himmlische Jerusalem, das in der christlichen Tradition als Ort vollendeter Gemeinschaft mit Gott verstanden wird. Dazwischen steht der Mensch – fragend, hoffend, betend.
Die im Konzert erklingenden Werke – von Parry, Bairstow, Vasks, Pärt, Vierne, Howells, Stanford u.a. – vereinen Lob und Klage, liturgische Tradition und persönliche Meditation, festliche Pracht und schlichte Bitten. Einige entstanden für große kirchliche Anlässe, andere sind intime Reflexionen über Leid und Hoffnung. Was sie eint, ist ihre Verwurzelung in einem Denken, das Musik als Gebet, als Zeugnis, als Trost versteht.
In einer Zeit, in der das Wort „Frieden“ täglich in den Nachrichten auftaucht – und oft nur als ferne Utopie –, wollten wir nicht nur über Frieden reden, sondern ihn hörbar machen: als innere Haltung, als Bitte, als Vision. Diese Musik erhebt keine politischen Forderungen. Aber sie lädt ein zum Innehalten, zum Nachdenken, zum Gebet – und vielleicht zu einem neuen Hören auf die eigene Verantwortung.
Der Berliner Vokalkreis unter der Leitung von Johannes Raudszus und mit Stefan Kießling an der Orgel möchte sich in den vielschichtigen Werken gemeinsam mit seinem Publikum auf die Suche nach Tiefe und Wahrhaftigkeit begeben. Das Ensemble möchte bei den Hörenden etwas zum Klingen bringen, das bleibt.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten. Anschließend lädt der Förderverein Kirchenmusik Waren – St. Georgen zum Nachklang an der Weinbar vor die Georgenkirche ein.
Regionalprobe für das Mitsingkonzert „wunderstill“ am Sa, 20. Juni im Rahmen des Kirchenmusikfestes in Lübeck, St. Marien
www.kirchenmusikfest2026.de/veranstaltungen/wunderstill-konzert/
Leitung: Christiane Hrasky und Christiane Drese
Konzert mit Orgel & Chor
Zu hören wird das Programm der Chorreise Prag-Dresden-Berlin vom 9.-11. Oktober sein.
Kantatenchor, Chorsolisten, Orgel: Jack Day, Leitung: Christiane Drese
Ensembles der Kreismusikschule Müritz und junge Organistinnen und Organisten
17.00 Uhr St. Marien, 17.45 Uhr St. Georgen, 18.30 Uhr Hl. Kreuz
Adventskonzert mit den Chören der Georgen-Kantorei
Kinderchor und Jugendkantorei der Georgensingschule, Kantatenchor, Instrumental-Ensemble,
Leitung: Christiane Drese

