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Öffnungszeiten unserer Kirche von Mai bis September:
Montag bis Samstag von 10.00 bis 16.00 Uhr

Öffnungszeiten im Oktober:
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Blick auf die Georgenkirche - Kirchengemeinde St. Georgen Waren (Müritz)

Kommende Veranstaltungen mit herzlicher Einladung nicht nur an Gemeindemitglieder

Aug
24
Do
„Was macht, dass ich so fröhlich bin“ – duo fidelici
Aug 24 um 19:30
"Was macht, dass ich so fröhlich bin" - duo fidelici

DUO FIDELICI: Judith Oppel – Violine; Matthias Bönner – Orgel

Heitere Melancholie – ist nur auf den ersten Blick ein Widerspruch in sich. Gerade die Heiterkeit in Moll und das beseelte und besinnliche Dur machen Musik zu einem komplexen und besonderen Hörerlebnis. In dieser facettenreichen Tonart möchten Judith Oppel (Violine) und Matthias Bönner (Orgel) musizieren und das grundsätzlich positive Wirken von von geistlicher Tonkunst auf uns Menschen vermitteln. Dem wohl bekanntesten Kirchenmusiker Johann Sebastian Bach nach solle Musik „nur zu Gottes Ehre und Recreation des Gemüths seyn. Wo dieses nicht in Acht genommen wird, da ist`s keine eigentliche Musik“ Demzufolge ist das duo fidelici stets darum bemüht, originale Kompositionen für Violine und Orgel sowie auch eigene Bearbeitungen so zu finden, einzurichten und zusammenzustellen, dass die Zuhörer aus dem Wechselbad in „beschwingter Besinnlichkeit“ gut erholt und fröhlich gestärkt wieder heraussteigen – von der Tiefe inneren Klangs und Harmonie zu neuer Kraft und ausgelassener Heiterkeit. Das Streichinstrument Violine (als Nachfolger der Fidel) mit ihrer emotionalen Virtuosität ergänzt sich dabei auf ideale Weise mit dem bläserisch-orchestralen Stimmenreichtum, den nur eine Kirchenorgel aufzubieten hat.

So hören sie Musik, die von diesen Gegensätzen geprägt ist, denn diese positive Melancholie findet sich sowohl in einer barocken Sonate Corellis, sondern auch in romantisch-lautmalerischer Musik von Otto Olsson. Die Tonart „dorisch“, die nicht nur Bac!s Toccata prägt, ist in der Hinsicht eine Schlüsseltonart, vermischt sie doch d-Moll und G-Dur sogar miteinander. So findet sich diese Klangbesonderheit ebenso in jüdischer Musik wie auch im südamerikanischen Tango und vermischen weinende Klage mit temperamentvoller Freude. Alles endet jedoch in der Wohligkeit eines positiven Schlussakkordes, straht Geborgenheit und positive Ruhe aus – „und macht uns fröhlich“…

Karten-Vorverkauf

Aug
27
So
Gottesdienst @ St. Georgenkirche
Aug 27 um 10:00

Gottesdienst

Blick auf die Georgenkirche - Kirchengemeinde St. Georgen Waren (Müritz)

Aug
31
Do
Sommerkonzert – Mitten im Leben 1517
Aug 31 um 19:30

 

Mitten im Leben 1517
Calmus Ensemble & lautten compagney BERLIN

Wie klingt das Leben 1517 in Liedern?
500 Jahre Reformation – ein denkwürdiges Jubiläum! Doch wie begeht man ein Ereignis, dass so fern und abstrakt erscheint? Indem man den Alltag der Menschen von damals genauer unter die Lupe nimmt. Martin Luthers Lobgesang „Mitten wir im Leben sind“ weist uns den Weg auf unserer Zeitreise ins 16. Jahrhundert, auf der wir lustvoller Freude und ausgelassener Fröhlichkeit genauso begegnen wie unendlicher Not und schmerzvollem Elend. Die augenscheinlichen Parallelen zur heutigen Zeit in den Liedern von damals – man denke nur an den verbotenen Seitensprung oder die durch Reichtum gesteigerte Anziehungskraft der Männer – lassen uns dabei schmunzeln, während uns Aussagen zu Themen wie Natur und Heimat, zu denen wir in unserer modernen mobilen Gesellschaft ein anderes Verhältnis haben, nachdenklich stimmen. Die besungenen universalen Empfindungen wie Heimweh, Abschiedstrauer, Sehnsucht und natürlich die Liebe lassen uns die große Zeitspanne vergessen und führen uns mitten hinein ins Leben, und zwar in das von 1517 genauso wie in unser eigenes. Das Programm bezieht seinen Reiz aus dem Kontrast von Originalkompositionen und modernen Arrangements, die das 16. Jahrhundert zum ‚Swingen‘ bringen.

Nach ihrem erfolgreichen Programm ‚Bacharkaden‘ werden sich die beiden Spitzenensembles Calmus Ensemble Leipzig und die Lautten Compagney, erneut zusammensetzen, um mit viel Musizierfreude und sprühender Kreativität ein lebendiges Gemälde der Reformationszeit zu schaffen.

 

Calmus Ensemble
Sopran – Isabel Jantschek
Countertenor – Sebastian Krause
Tenor – Tobias Pöche
Bariton – Ludwig Böhme
Bass – Manuel Helmeke

lautten compagney BERLIN auf historischen Instrumenten der Renaissance
Blockflöte – Martin Ripper
Zink – Friederike Otto
Violine – Andreas Pfaff/ Anne von Hoff
Viola da Gamba – Ulrike Becker/ Annette Rheinfurth
Posaune – Alexander Brungert
Renaissancelaute / Renaissancegitarre / Colascione – Hans-Werner Apel
Renaissancelaute – Wolfgang Katschner/ Andreas Nachtsheim

Musikdramaturgie: Ludwig Böhme und Wolfgang Katschner

Trailervideo

Karten-Vorverkauf

„Dieses Konzert wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.“

  Kulturstaatsministerin  

Sep
3
So
Gottesdienst @ St. Georgenkirche
Sep 3 um 10:00

Gottesdienst

Blick auf die Georgenkirche - Kirchengemeinde St. Georgen Waren (Müritz)

Sep
9
Sa
Geistliche Chormusik aus vier Jahrhunderten
Sep 9 um 17:00 – 18:30
Geistliche Chormusik aus vier Jahrhunderten

Das Collegium vocale St. Petri wurde 2001 von langjährig erfahrenen Sängerinnen und Sängern des Hamburger Bachchores St. Petri gegründet, die nach dem Ausscheiden aus Altersgründen weiterhin anspruchsvolle Chormusik singen wollten. Inzwischen sind aber auch viele Sängerinnen und Sänger aus anderen Chören hinzugekommen.

Ziel der Chorarbeit ist die Pflege der Chormusik auf hohem Niveau, wobei ein besonderes Augenmerk auf die zeitgenössische Musik gelegt wird. Sie findet im gottesdienstlichen Singen, in Konzerten und auf Chorreisen (Rom, Baltikum, Polen, Armenien u.a.) ihren Ausdruck.

Prof. Cornelius Trantow leitete 15 Jahre das Collegium vocale. Seit Beginn des Jahres 2016 hat Lukas Henke die Leitung des Chores übernommen. Er führt die intensive und nuancenreiche Stimmbildungsarbeit und das sensibilisierende Intonations- und Hörtraining fort, wodurch der Chor seinen charakteristischen Chorklang entwickelt.

Der Chor finanziert sich selbst, ist aber weiterhin in der Hauptkirche St. Petri beheimatet.

Eintritt frei

Jahreslosung 2017

Gott spricht: »Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.«

 

Ezechiel 36,26