
Konzert mit La Villanella Basel – Ensemble für Alte Musik
Kathleen Danke Sopran
Claudia Nauheim Blockflöte
Irene Klein Viola da Gamba
Mechthild Winter Virginal/Orgel
O DULCIS AMOR
Das 17. Jahrhundert bot besonders in Oberitalien guten Nährboden für Frauen in Musik und Kunst. Einerseits entwickelte sich in zahlreichen Frauenklöstern eine rege Musikpflege, andererseits gab es etliche bürgerliche Musikerinnen, die es, meist mit Hilfe eines einflussreichen Gönners schafften, sich auch als Komponistinnen zu etablieren.
In dem Programm „O dulcis amor“ erklingen also Werke komponierender Nonnen wie Caterina Assandra, Vittoria Aleotti und Isabella Leonarda ebenso wie Kompositionen der damals berühmten bürgerlichen Sängerinnen Francesca Caccini und Barbara Strozzi. Außerdem sind auch in diesem Programm nach dem Vorbild historischer Quellen eigene Instrumental-Bearbeitungen zu hören.
LA VILLANELLA BASEL
widmet sich der historisch orientierten Aufführung mit Schwerpunkt auf der Musik um 1600. Die Programme sind in der Regel thematisch gebunden und kreisen im Besonderen um die Musik im Spannungsfeld zwischen prima und seconda prattica. In diesem Themenbereich sind die Mitglieder forschend und auch komponierend aktiv. Nach einer CD über Komponistinnen des Seicento und einer über Lassos berühmtes Chanson Susanne un jour veröffentlichten sie im Feburar 2017 ihre dritte CD mit Musik um Luther.
In der Presse werden ihre Konzerte als magisch und herausragend virtuos beschrieben. Die Kritiker erwähnen neben spieltechnischer Perfektion und stilsicherem Gestaltungsvermögen auch immer wieder die Verzauberung des Publikums sowie die klangliche Schönheit und die Professionalität der Gruppe.
La Villanella Basel konzertierte bereits im MDR Musiksommer, dem Internationalen Bachfest Leipzig, den Tagen Alter Musik im Saarland, Musica Viva Osnabrück, Prima La Voce (Brüssel) und anderen Festivals. Die Gruppe wurde 1995 an der Schola Cantorum Basiliensis gegründet, ihre Besetzung variiert entsprechend der Programme. Das Ensemble wurde nach einer rustikalen italienischen Liedform benannt, die Ende des 16. Jahrhunderts in die Kunstmusik einzog und u.a. auch im deutschen Sprachraum aufgegriffen wurde.
Ticket Vorverkauf
14.45 Uhr Kirche Rambow
16.00 Uhr Kirche Schwinkendorf
17.15 Uhr Kirche Rittermannshagen
Organisten: Friedrich Drese, Christiane Drese
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, um Spenden wird gebeten.
… mit einem Familiengottesdienst zum Schuljahresanfang, fröhlichem Kaffeetrinken, Antiquariat, Basteln mit den Pfadis, Versteigerung, einer Orgelgeschichte, abendlichem Grillen und…
Die Erlöse sind für die Sanierung unserer Orgel bestimmt.
14.00 Uhr Kirche Siedenbrünzow *
16.00 Uhr Kirche Beggerow *
18.00 Uhr Kirche Kummerow *
Organist: Thomas K. Beck, Klarinette: Thomas Guderle
* drei identische Konzerte
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, um Spenden wird gebeten.

Geschichte vom Heiligen Georg für Erzähler (Oliver Gehrke) und Orgel (KMD
Christiane Drese) - Auftragswerk zum 150. Orgel-Geburtstag 2006 von Susan
Lambrecht (Text) und Friedrich Drese (Musik)
Die Geschichte „Der Heilige Georg“ entstand als Auftragswerk zum 150. Orgel-Geburtstag
2006. Sie ist für die Georgenkirche „maßgeschneidert“: die Warener Bibliothekarin Susan
Lambrecht hat die Drachentöter-Legende in die Warener Umgebung verlegt. Die musikalische
Umsetzung stammt aus der Feder von Friedrich Drese, dem Leiter des Mecklenburgischen
Orgelmuseum in Malchow. In der Musik lässt er die Königin der Instrumente tanzen,
aufheulen, brüllen, flüstern, triumphieren, sich ängstigen oder geheimnisvoll wispern.
Zum Georgen-Fest am 21. August wird Oliver Gehrke als Erzähler und KMD Christiane Drese an
der Lütkemüller-Orgel diese Geschichte den Besucherinnen und Besuchern nahebringen.
Der Eintritt ist frei. Spenden für die Restaurierung der Lütkemüller-Orgel sind erbeten.
Bild: Gemaltes Glasfenster im Süd-Schiff der Georgenkirche:
Der Heilige Georg - sein Namen trägt die Kirche.
Dieses Fenster schenkte Oberin Charlotte Horn 1909 der Georgenkirche
Cornelia Kieschnik, Dresden – Alt
Sebastian Schöne, Dresden – Trompete
Katy von Ramin, Bischofswerda - Orgel
Die Besetzung mit Altstimme, Trompete und Orgel verspricht in ihrer Seltenheit einen
großen Reiz im Konzert. Begeben Sie sich mit den Musikern auf eine Reise in die Klangwelt
dieser außergewöhnlichen Kombination. Hören Sie die nahezu unbekannte Kantate „Singet
fröhlich Gott“ des Komponisten Johann Philipp Krieger, die eine eindrucksvolle Vorstellung
von der Weißenfelser Trompeterkunst der Jahre um 1700 gibt. Um diese ranken sich Werke
von Renaissance bis Moderne, die in wechselnden Besetzungen - selbst eine Barocktrompete
wird zum Klingen kommen - ein für die Ohren der Zuhörer überaus farbiges und
inspirierendes Klangbild entwerfen. Es musizieren die Altistin Cornelia Kieschnik, die schon
oft als Konzertsolistin in Waren zu Gast war, der Solotrompeter Sebastian Schöne und die
Organistin Katy von Ramin.
Ticket Vorverkauf
14.45 Uhr Kirche Kargow
16.00 Uhr Kirche Schloen
17.15 Uhr Kirche Groß Plasten
Organisten: Benjamin Bouffée, Martin Hebert
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, um Spenden wird gebeten.


