Konzert für Orgel und Klarinette mit französischer Musik der Romantik und des frühen 20. Jahrhunderts
mit Werken von Camille Saint-Saëns, Gabriel Fauré, Erik Satie u.a.
Kathleen Reetz (Klarinette) und Christiane Drese (Orgel)
Die Thüringer Sängerknaben singen am 11. Juli 2019 in Waren/Müritz
Vokalmusik aus mehreren Jahrhunderten steht auf dem Konzertprogramm der Thüringer Sängerknaben, die am Donnerstag, dem 11. Juli 2019 um 19.30 Uhr in der St. Georgenkirche zu Waren/Müritz auf ihrer Sommerreise Station machen werden. Dabei hat Kantor Andreas Marquardt (*1981), der selbst einst in diesem Knabenchor seine erste musikalische Ausbildung genoss und nun die Thüringer Sängerknaben seit 7 Jahren leitet, Motetten der Renaissance und des Barock ebenso ins Programm genommen, wie Musik der Romantik und Volksliedsätze. Dazu kommen zwei Orgelwerke, die Lukas Klöppel (Wien) spielen wird. Die Spannbreite der zu hörenden Kompositionen reicht von Orlando die Lasso, Johann Hermann Schein und Heinrich Schütz über Felix MendelssohnBartholdy, Johannes Brahms und Max Reger bis hin zu Wilhelm Köhler und Hugo Distler.
Die Thüringer Sängerknaben, 1950 von Walter Schönheit an der Saalfelder Johanneskirche gegründet, pflegen seit Jahrzehnten die Tradition ihrer jährlichen Konzertreisen durch Mittel- und Norddeutschland. 2019 führt diese die Thüringer Sängerknaben wieder in dreizehn Kirchen Sachsen-Anhalts, Schleswig-Holsteins, Mecklenburg-Vorpommerns, Brandenburgs und Thüringens. Daneben ist der Chor an einer Vielzahl musikalischer Projekte beteiligt. 2014 wirkte der Knabenchor an einer Aufführung der „Matthäus-Passion“ von J. S. Bach in Kaliningrad mit, im Frühjahr 2016 gab es gemeinsame Konzerte mit dem renommierten Vocal-Ensemble amarcord im Rahmen der „Thüringer Bachwochen“ in Weimar und beim „Early Music Festival“ in Stockholm. In der Spielzeit 2016/17 waren die Sopranstimmen in der PucciniOper „La Boheme“ des Theaters Rudolstadt als Chor der Gassenjungen zu erleben. Die Männerstimmen unterstützen regelmäßig die Aufführungen des Oratorienchores Saalfeld und brachten mit diesem in den letzten Jahren große chorsymphonische Werke wie Händels „Messiah“, Bachs „h-Moll-Messe“ und „Johannespassion“, Bernsteins „Chichester-Psalms“, Kodalys „Psalmus Hungaricus“ und Mendelssohns „Lobgesang“ zu Gehör. 2018 führten die insgesamt 160 Sänger und Sängerinnen der Chöre an der Johanneskirche Saalfeld mit großem Erfolg Carl Orffs „Carmina Burana“ auf. Am Heilig Abend 2018 waren die Thüringer Sängerknaben in der ZDF-Weihnachtsgala „Weihnachten mit dem Bundespräsidenten“ zu erleben.
Unter dem Motto „Soli Deo Gloria – Allein zur Ehre Gottes“ singen die Thüringer Sängerknaben jedoch nicht nur Konzerte, sondern sind vor allem regelmäßig in den Gottesdiensten der Johanneskirche in Saalfeld zu hören. Im Gegensatz zu vielen anderen Knabenchören verfügen die Thüringer Sängerknaben nicht über ein Internat. Die jungen Sänger im Alter von 7 bis 20 Jahren kommen alle aus der Stadt und der Region Saalfeld, treffen sich mehrmals wöchentlich zu Proben und erarbeiten dabei ein immer breiteres Repertoire, das neben geistlichen Chorwerken verschiedener musikalischer Epochen auch Volkslieder umfasst. t
Eintritt: 9 € / 5 €
Ticket-Vorverkauf
Csenge und Bence Hartl
Eintritt 9 €/ 5 €
Werke für Barockoboe und Orgel von Bach, Krebs, Homilius, Ebhardt, Tag u.a.
Barockensemble CONCERT ROYAL Köln (ECHO Klassik Preisträger 2015):
Barockoboe: Karla Schröter, Orgel: Willi Kronenberg
Eintritt 9 €/ 5 €
Trompete und Corno da caccia: Ludwig Güttler und Volker Stegmann, Orgel: Friedrich Kircheis
Ludwig Güttler zählt als Solist auf Trompete und Corno da caccia zu den erfolgreichsten Virtuosen der Gegenwart. Durch seinen vielfältigen Wirkungskreis hat er zudem ein weltweites Renommé als Dirigent, Forscher, Veranstalter und Förderer erworben. Nach dem Studium in Leipzig folgte er als Solotrompeter dem Ruf des Händel-Festspiel-Orchesters nach Halle und von 1969-1980 an die Dresdner Philharmonie. Lehraufträge führten ihn an das Internationale Musikseminar Weimar und als Professor an die Dresdner Musikhochschule. Als Solist und Dirigent begeistert Ludwig Güttler im In-und Ausland. Mehr als neunzig hochgelobte Tonträger liegen vor, auf denen er als Kammermusiker, Solist und Dirigent tätig ist. Sein besonderes Interesse gilt seit den frühen achtziger Jahren der Wiederbelebung der sächsischen Hofmusik des 18.Jahrhunderts. Güttlers Forschungen ist es zu verdanken, dass die Konzertliteratur durch zahlreiche vergessene oder bisher unbekannte Werke dieser Epoche reicher wurde. Güttler hat an der Neuentwicklung des Corno da caccia maßgeblich mitgewirkt. Er gründete 1976 das „Leipziger Bach-Collegium“, 1978 das „Blechbläserensemble Ludwig Güttler“ sowie 1985 das Kammerorchester „Virtuosi Saxoniae“, deren Leiter und Solist er ist.
Er musiziert mit seinen Ensembles und in der Besetzung „Trompete-Orgel“ jährlich in ca. 100 Konzerten. Seit vielen Jahren spielen chorsinfonische Konzerte, die er leitet und Gastdirigate eine zunehmend wichtige Rolle.
Für seine großartigen Leistungen wurde Ludwig Güttler mehrfach ausgezeichnet: 1983 erhielt er den Schallplattenpreis der Deutschen Phonoakademie Hamburg als „Entdeckung des Jahres“, 1989 den Musikpreis Frankfurt für außerordentliche Leistungen in seinem Fachgebiet sowie für das nationale und internationale Musikleben.
Als Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft zur Förderung des Wiederaufbaus der Dresdner Frauenkirche erhielt er 1997 den ersten Nationalpreis der Deutschen Nationalstiftung. 2000 wurde er für seine Verdienste um das Werk Johann Adolf Hasses mit dem „Claus Brendel Preis“ ausgezeichnet.
weitere Auszeichnungen u.a.:
2004 Johann-Walter-Plakette
2005 Sächsische Verfassungsmedaille
2006 Deutscher Fundraising Preis
2006 Sächsischer Steuerzahlerpreis
2006 Mitteldeutscher Kommunikations-und Wirtschaftspreis „Heiße Kartoffel“
2007 Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der BRD
2007 Officer of the Order of the British Empire (OBE) ehrenhalber
2015 Grosses Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland
Niederösterreich
2017 Sächsischer Verdienstorden
Friedrich Kircheis übernahm bereits als Schüler eine erste Kantorenstelle. Nach dem Studium an der Hochschule für Musik in Leipzig bei Wolfgang Schetelich, Robert Köbler und Hannes Kästner, war er als Kirchenmusiker, Chordirektor und Orgelsolist tätig, seit 1971 als Kantor und Organist an der Diakonissenhauskirche Dresden. Breiten Raum nahm seine kammermusikalische Arbeit als Cembalist und Organist bei den Dresdner Kammersolisten (1975–1982) ein. 1972 war er Preisträger beim IV. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig. Neben seinem virtuosen Orgelspiel gilt seine Liebe der Aufführung der Kirchenkantaten J. S. Bachs in der Kirche St. Elisabeth in Dresden. Seit 1979 ist er ständiger Partner von Ludwig Güttler an der Orgel, sowie bei den Ensembles „Virtuosi Saxoniae“ und „Leipziger Bach-Collegium“ am Cembalo, wovon u.a. mehrere CD-Einspielungen vorliegen.
Volker Stegmann, in Zwickau geboren, studierte nach seiner Ausbildung zum Gitarrenbauer in Markneukirchen an der Musikhochschule Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Sein erstes Engagement als Solotrompeter erhielt er 1989 an der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz, 1994 wechselte er als stellv. Solotrompeter zur Sächsischen Staatskapelle Dresden.
Neben seiner Tätigkeit im Orchester wirkt Volker Stegmann kammermusikalisch in den Ensembles »Virtuosi Saxoniae«, dem »Blechbläserensemble Ludwig Güttler« und im »Dresdner Trompeten Consort« mit. Darüber hinaus sind CD-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen Bestandteil seiner Tätigkeit wie auch Konzertreisen, die ihn in weite Teile Europas, Nord- und Südamerikas sowie nach Asien führen.
Programmentwurf (Änderungen vorbehalten)
Dietrich Buxtehude (1637-1707)
Präludium und Fuge fis-Moll
Jean Baptiste Loeillet (1680-1730)
Sonata c-Moll für Trompete und Orgel
Adagio-Allegro-Sarabande-Allegro
Johann Gottfried Walther (1684-1748) edition musica, Budapest
Concerto A-Dur für Orgel
Andante-Andante/Allegro-Pastorella-Allegro
Giovanni Buonaventura Viviani (1638 – nach 1692)
Sonate Nr.2 C-Dur für Trompete und Orgel
Allegro – Allegro – Adagio – Aria - Presto
Zwei Choralvorspiele für Corno da caccia und Orgel
Gottfried August Homilius (1714-1785)
“Wie schön leucht uns der Morgenstern” HoWV deest. Manuskript
Johann Sebastian Bach (1685-1750) Edition Peters
“Was Gott tut, das ist wohlgetan“
Johann David Heinichen 1683-1729
Konzert für zwei Corni da caccia und Orgel
Vivace – Arioso – Allegro
Johann Sebastian Bach
Adagio e dolce Manuskript
2. Satz aus der Trisonate d-Moll für Orgel BWV 527
Zwei Choralvorspiele für Trompete und Orgel
Johann Sebastian Bach
“Jesu bleibet meine Freude” Manuskript
“Wachet auf ruft uns die Stimme” nach BWV 645
Johann Sebastian Bach
Fantasie G-Dur für Orgel BWV 572
Trés vitement – Gravement - Lentement
Pietro Baldassare (um 1683 – nach 1768)
Konzert für zwei Trompeten und Orgel Es-Dur Deutscher Verlag für Musik
Allegro-Grave-Allegro
Ludwig Güttler, Volker Stegmann Trompete & Corno da caccia
Friedrich Kircheis Orgel
Ticket-Vorverkauf
Eintritt frei, Kollekte erbeten
Orgel: Werner Koch
Eintritt 9 € / 5 €