Der bürgerliche Reichtum der Hansestadt Hamburg widerspiegelte sich vornehmlich im 17. Jahrhundert in der Vielfalt und Exzellenz des städtischen Musiklebens. Sowohl die fünf Stadtkirchen als auch die Ratsmusik konnten sich mit der Qualität ihrer Musik rühmen. Die wohlhabenden Kirchengemeinden wie St. Petri, St.Jakobi oder St. Katharinen leisteten sich eine üppige Kirchenmusik, liessen die bestmöglichen Orgeln bauen oder erweitern, und finanzierten ihren Organisten Studienreisen nach Amsterdam beim berühmten Jan Pieterszoon Sweelinck. Dies war der Anfang der bekannten Norddeutschen Orgelschule. Sweelinck bildete u.a. mehrere ausgezeichnete Organisten aus wie Hieronymus Praetorius, Jakob Praetorius, Johann Steffens und Heinrich Scheidemann.
Die hamburgischen Musiker und die wohlhabenden Bürger der Stadt importierten mit Musikdrucken aus ganz Europa die wichtigsten musikalischen Einflüsse aus dem Ausland. Aus diesem Grund konnte man damals in den Kirchen der Elbstadt sowohl moderne mehrchörige Motetten im italienischen Stil, als auch Vokalpoyphonie im franco-flämischen stile antico (etwa von Orlando di Lasso) hören. Von den Ratsmusikern wurde Consortmusik aus England oder Tanzmusik aus Frankreich aufgeführt, in den reichen Privathäusern waren Madrigale aus Italien angesagt.
Diese Vielseitigkeit ist besonders in der reichhaltigen Tastenmusik der Zeit zu bewundern. Die erhaltenen Orgelintavolierungen geben einen guten Eindruck, von der weitreichenden Kunst von beispielsweise Hieronymus Paetorius oder Heinrich Scheidemann.
Zum Eröffnungkonzert laden das Bassano Ensemble Berlin und Klaus Eichhorn (Orgel) das Konzertpublikum zu einer musikalischen Zeitreise in die damalige Stadt Hamburg ein. Dabei bilden die wunderbaren Motettenkolorierungen (Verzierungen) für Orgel von Heinrich Scheideman den goldenen Faden des Programms. Passend dazu erklingen Motetten, die Scheidemann als Vorlage dienten, von Orlando di Lasso, Hans-Leo Hassler und Hieronymus Praetorius, der bekannt war für seine prachtvollen mehrchörigen Vokalwerke im venezianischen Stil.
Zur Abwechslung verlassen wir die Orgelemporen von St. Katharinen um erfrischende Tanzmusik für die damalige Ratsmusik von u. a William Brade zu hören. Er leitete das Instrumental Ensemble der Stadt zwischen 1608 und 1615.
Das Bassano Ensemble Berlin spielt im Eröffnungskonzert in einer klangreich gemischten „Broken consort“-Besetzung aus historischen Instrumenten, wie Barockvioline, Zink, Renaissance Posaunen und Dulzian. Den Organisten und Spezialisten für die norddeutsche Orgelmusik Klaus Eichhorn braucht man nicht mehr vorzustellen. Er ist als Solist und Orgel-Sachverständiger in ganz Europa gefragt.
Eintrittskarten erhalten sie bei der Waren(Müritz) Touristinformation/Haus des Gastes, unter reservix.de sowie bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, unter ticketprojekt.de, hier unter stgeorgen-waren.de und an der Abendkasse.
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ORGELKONZERT “LOBGESÄNGE” *
D. Buxtehude, J. S. Bach, M. Schlenker und alt-iberische Musik
Orgel: Christoph D. Minke (Schönberg)
Das Orgelkonzert zum Abschluss des Orgeltages hat der Schönberger Organist Christoph D. Minke unter die programmatische Überschrift “Lobgesänge“ gestellt. Er wird neutestamentliche Lobgesänge in Vertonungen von Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach und Manfred Schlenker interpretieren. Außerdem wird alt-iberische Musik erklingen.
Wer die Orgel näher kennen lernen möchte, ist schon um 10 oder 15 Uhr zu den Orgelführungen an der Lütkemüller-Orgel von 1856 eingeladen. Die Hausorganistin Christiane Drese wird GROSS und klein hinter die Kulissen der Königin führen.
Christoph D. Minke begann im Alter von fünf Jahren mit Klavierunterricht. Ab 1974 bildete er sich autodidaktisch weiter und erlernte das Orgelspiel. Bereits im Alter von 12 Jahren nahm er regelmäßig den Organistendienst in seiner Heimatgemeinde wahr. Von 1982 bis 1987 studierte er Kirchenmusik an der Kirchenmusikschule in Greifswald unter anderem bei Manfred Schlenker, Günter Wehmer und Annelise Pflugbeil. 1988 folgte Minke einem Ruf des damaligen Gewandhaus-Chordirektors und späteren Thomaskantors Georg Christoph Biller nach Leipzig, wo er bis Ende 1990 als sein Assistent wirkte. Währenddessen studierte er in Weimar an der Musikhochschule bei Gunter Kahlert Orchesterleitung.
Seit 1990 ist Christoph D. Minke Kirchenmusiker in Schönberg, wo er neben seinen Aufgaben als Organist und Chorleiter den Schönberger Musiksommer als dessen künstlerischer Leiter betreut. 1997 wurde er mit dem Kulturpreis des Landkreises Nordwestmecklenburg ausgezeichnet und im Juni 2015 zum Kirchenmusikdirektor (KMD) ernannt.
Eintrittskarten erhalten sie bei der Waren(Müritz) Touristinformation/Haus des Gastes, unter reservix.de sowie bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, unter ticketprojekt.de, hier unter stgeorgen-waren.de und an der Abendkasse.
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Chorreise der Frankfurter Kinder und Jugendkantorei vom 5. Bis 20. Juli 2018 nach Schweden
Die Frankfurter Kinder- und Jugendkantorei ist ein ökumenischer Chor der Evangelischen Kirchgemeinde in Frankfurt (Oder)-Lebus, dem auch Sängerinnen und Sänger der katholischen und freikirchlichen Gemeinde aus Frankfurt (Oder) angehören. Im Chor singen Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 18 Jahren.
Unter seinem Kantor Stephan Hardt singt der Chor in Gottesdiensten und Konzerten ein Programm von geistlichen klassischen und modernen Werken, sowie Gospel.
Unser Chor führt in den ersten 10 Tagen der Sommerferien des Landes Brandenburg eine Konzertreise durch. Im Jahr 2018 reisen wir vom 5. bis 16. Juli durch Mecklenburg/Vorpommern und auf die Insel Usedom.
Dabei werden wir in der Pfarrkirche Güstrow (Deutschland), der Christinenkirche und der Hagakyrkan in Göteborg (Gottesdienst), Släps Kyrka in Särö, Amhults Kyrkan in Torslanda, Skallsjö Kyrka in Floda, Styrö Kyrka in Styrsö und in der St. Georgenkirche in Waren/Müritz (Deutschland). Das Abschlusskonzert findet am Sonntag, den 15. Juli in der St.-Gertraud-Kirche Frankfurt (Oder) statt.
In diesem Jahr stehen die Kantate „alles, was ihr tut“ von Dietrich Buxtehude im Mittelpunkt der Konzerte. Motetten von Heinrich Kaminski, Volker Bräutigam und Allesandro Scarlatti ergänzen das Programm. Gospels und Jazz-Motetten von Johannes Matthias Michel runden das Programm ab.
Unser Chor konnte bisher in Brandenburg, im Saarland, in Frankreich, im Harz, in Thüringen, in der Lüneburger Heide, in Österreich, der Tschechischen Republik, den USA, in Schweden, in Wales und England, in Polen, in Rumänien, in der Schweiz und in Holland gastieren. In Presserezensionen wurde die gediegene musische Erziehung, Stilsicherheit und Homogenität des Chores und seine Intonation gelobt.
Im März diesen Jahres gewann die Frankfurter Kinder- und Jugendkantorei ein Silber-Diplom beim VII. Internationale Danziger Chorfestival.
Weitere Informationen zum Chor finden Sie auch im Internet unter www.kirchenmusik-ffo.de.
Eintritt frei, Spenden erbeten

Bläserchöre St. Marien, Leitung: Ralf Mahlau
Bläsermusik seit 52 Jahren.
getreu dem Motto: „Gott zum Lobe, den Menschen zur Freude!“
Der Posaunenchor St. Marien Waren (Müritz) wurde 1963 von Werner Mahlau gegründet und bestand zunächst aus 12 Konfirmanden.
Heute leitet sein Sohn, Ralf Mahlau, den Chor und wir gehören mittlerweile mit über 40 Bläserinnen und Bläsern zu den größten Chören des Posaunenwerkes Mecklenburg-Vorpommern. Der Gesamtchor unterteilt sich in fünf kleinere Gruppen, in denen wir gemeinsam Gottesdienste gestalten, Konzerte geben, aber auch bei Hochzeiten und Geburtstagen spielen. Im Rahmen von Konzerttouren sind wir regelmäßig im In- und Ausland unterwegs.
Unser Repertoire reicht von einfachen Chorälen, über klassische und lateinamerikanische Werke bis hin zu Filmmusiken und Poparrangements der Gegenwart – immer unter dem Motto: „Gott zum Lobe, den Menschen zur Freude!“
Werke von europäischen Komponistinnen des 17. und 18. Jahrhundert
La Porta Musicale
Gabriele Steinfeld Barockvioline
Anke Dennert Cembalo
Die Barockgeigerin Gabriele Steinfeld und die Cembalistin Anke Dennert sind langjährige Spezialistinnen ihrer historischen Instrumente und erfahrene Kammermusikerinnen der Alten Musik.
Nach begeistert aufgenommenen Konzerten als Duo begründeten sie 2012 LaPortaMusicale. Seither gestalten die beiden Hamburgerinnen mitreißende Konzerte, die sich einerseits den Stars des 17. und 18. Jahrhunderts, aber vor allem selten zu hörenden Werken und ihren vergessenen Komponisten widmen. In originellen Programmen nehmen sie ihr Publikum mit in die Welt der höfischen Kammermusik. Diese werden durch Moderationen ergänzt, die eine vergangene Musikkultur lebendig werden lassen.
Mit Workshops (Vivaldi und Telemann) begeistern sie auch ein junges Publikum für die Schönheiten und Besonderheiten dieser liebenswerten Musik.
Das Duo widmet sich besonders dem norddeutschen und italienischen Barockrepertoire sowie Komponistinnen dieser Epochen.
2017 erschien bei Genuin classics ihre vielgelobte
CD Klingende Hamburgensien. Auf der Norddeutschen Violine von 1680 und dem berühmten Hamburger Cembalo von Carl Conrad Fleischer von 1716 sind Werke von Georg Ph. Telemann Johann Schop und Matthias Weckmann im Originalklang zu genießen.
“Gabriele Steinfeld und Anke Dennert gelingt es vorzüglich, das jeweils Charakteristische der Musik herauszuarbeiten und zugleich in ihrer Ausdruckshaltung sich selbst treu zu bleiben. Klanglich wie atmosphärisch vom Feinsten.“ FONO/FORUM 07/2017
Eintrittskarten erhalten sie bei der Waren(Müritz) Touristinformation/Haus des Gastes, unter reservix.de sowie bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, unter ticketprojekt.de, stgeorgen-waren.de und an der Abendkasse.
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Orgel-Feuerwerk bekannter Melodien mit Videoübertragung in den Altarraum der Kirche
Das Orgel-Duo Iris und Carsten Lenz
gilt zur Zeit als eines der führenden Orgelduos in Europa. Die beiden Virtuosen haben bisher Konzerte - meist mit ausgefallenen Programmen und Orgelraritäten - im gesamten Bundesgebiet, in vielen Ländern Europas, in Russland und in Großstädten den USA gespielt (u. a. New York, Chicago, Philadelphia, San Antonio, Durham).
Die Markenzeichen der oft außergewöhnlich gut besuchten Konzerte sind:
abwechslungsreiche und angenehm zu hörende Programme,
kurze und teilweise humorvolle Informationen zur gespielten Musik und
die Möglichkeit für die Konzertbesucher, den Organisten beim Spielen zuschauen zu können (Videoübertragung der Orgel-Spielanlage auf eine Leinwand im Kirchenraum).
Gerade beim vierhändigen Spiel gibt es hier interessante Einblicke in die Technik des Orgelspiels.
