Die Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach interpretieren am Sonnabend, dem 8. April 2017, um 17 Uhr in der Georgenkirche Waren (Müritz) die Solisten Marie Luise Werneburg (Sopran), Cornelia Kieschnik (Alt), Immo Schröder (Tenor) Maik Gruchenberg (Bass - Christusworte) und Lars Grünwoldt (Bass - Arien), der Kinderchor der Arche Schule, der Kantatenchor Waren (Müritz) und „Musica Baltica“ auf historischen Instrumenten unter der Leitung von Christiane Drese.
Die Matthäuspassion nimmt in Bach´s Schaffen wohl den obersten Rang ein. Vielen gilt sie als die bedeutendste aller Passionsvertonungen. Allein hinsichtlich der Ausführenden und der Dauer ist sie Bachs monumentalste Komposition. Besetzt mit Solisten, zwei Chören und zwei Orchester beträgt die Aufführungsdauer knapp 3 Stunden.
Über die Darstellung des Leidensweges Jesu hinaus kann die Matthäuspassion heute zutiefst bewegen. Prof. Dr. Hartmut Möller bestätigt: „Auch im 21. Jahrhundert vermag die Erschütterung durch Bachs musikalische Trauerarbeit den Graben zwischen dem ”Damals” der Passion Jesu und dem ”Heute” zu überbrücken.“
Marie Luise Werneburg (Sopran), Cornelia Kieschnik (Alt), Immo Schröder (Tenor)
Maik Gruchenberg (Bass), Lars Grünwoldt (Bass)
Kinderchor der Arche Schule, Kantatenchor Waren (Müritz)
Musica Baltica auf historischen Instrumenten
Leitung: Christiane Drese

Alt: Cornelia Kieschnik (Dresden)
Blockflöte: Katharina Schumann (Weimar)
Orgel: Pavel Černý (Prag und Brno)
Die Matthias-Friese-Orgel ist vermutlich das größte Werk des Orgelbauers, erbaut 1780 mit 2 Manualen, Pedal und 23 Registern. 1998 wurde sie von der Firma Wegscheider (Dresden) restauriert.
Zettemin liegt 23 km nordöstlich von Waren (Müritz)

Gesang - Blockflöte - Orgel
Do. 22. Juni - So. 25. Juni 2017
Die Warener Sommerakademie lädt Musikinteressierte aller Generationen ein, in schöner Umgebung mit Sommerurlaubatmosphäre die eigenen Fähigkeiten in den Fächern Gesang, Blockflöte und Orgel zu vertiefen und gemeinsam zu singen und zu musizieren. Der Blockflötenunterricht bietet zusätzlich die Möglichkeit, sich im Ensemblespiel zusammenzufinden.
Es unterrichten: Gesang - Cornelia Kieschnik (freischaffende Sängerin, Dresden), Blockflöte - Katharina Schumann (Musikhochschule „Franz Liszt“ Weimar), Orgel -Pavel Černý (Organist, Musikhochschule Prag und Brno), Chorsingen - Christiane Drese
Info und Anmeldung bis 22. Mai bei , Tel. 03991-732506
Kosten: aktive Teilnahme: 95 €, Schüler ermäßigt 60 €
passive Teilnahme: 40 €, Schüler frei
zusätzliche Einzelstunden á 45 € vereinbar
Programm:
Donnerstag, 22. Juni, 19 Uhr, Dorfkirche Zettemin
Dozentenkonzert der Warener Sommerakademie
Alt: Cornelia Kieschnik (Dresden)
Blockflöte: Katharina Schumann (Weimar)
Orgel: Pavel Černý (Prag und Brno)
Die Matthias-Friese-Orgel ist vermutlich das größte Werk des Orgelbauers, erbaut 1780 mit 2 Manualen, Pedal und 23 Registern. 1998 wurde sie von der Firma Wegscheider (Dresden) restauriert.
Zettemin liegt 23 km nordöstlich von Waren (Müritz)
anschliessend Abendessen im Welshof Schliemann 17139 Faulenrost, Dorfstraße 3
Freitag, 23. Juni
9-17 Uhr Unterricht (aktive und passive Teilnahme)
19 Uhr Akademiesingen
Sonnabend, 24. Juni
10-11.30 Uhr Akademiesingen
9-17 Uhr Unterricht (aktive und passive Teilnahme)
16 Uhr Kaffeetrinken
17.30-19 Uhr Akademiesingen
Sonntag, 25. Juni
10 Uhr Gottesdienst zum Abschluss der Sommerakademie in der Georgenkirche Waren (Müritz) mit den Akademiedozenten und Akademieteilnehmenden
Donnerstag, 22. Juni, 19 Uhr, Dorfkirche Zettemin
Dozentenkonzert der Warener Sommerakademie
Alt: Cornelia Kieschnik (Dresden)
Blockflöte: Katharina Schumann (Weimar)
Orgel: Pavel Černý (Prag und Brno)
Die Matthias-Friese-Orgel ist vermutlich das größte Werk des Orgelbauers, erbaut 1780 mit 2 Manualen, Pedal und 23 Registern. 1998 wurde sie von der Firma Wegscheider (Dresden) restauriert.
Zettemin liegt 23 km nordöstlich von Waren (Müritz)
Sonntag, 25. Juni, 10 Uhr, Georgenkirche Waren (Müritz)
Gottesdienst zum Abschluss der Sommerakademie
mit den Akademiedozenten und Akademieteilnehmenden
a-cappella-Chor Swensk Ton Frankfurt am Main
“Zwischen Himmel und Erde”
Mit Swensk Ton kommt einer der beständigsten und spannendsten Konzertchöre der Rhein-Main Region nach Mecklenburg-Vorpommern.
Der in Frankfurt am Main ansässige, international besetzte Chor mit 48 Sängerinnen und Sängern singt seit 1982 mit seinem musikalischen Leiter Nils Kjellström Chormusik a capella.
Der seidene transparente Chorklang steht hörbar in der skandinavischen Tradition. Das Repertoire wiederum ist ausgesprochen international und reicht von den skandinavischen Wurzeln einerseits über England bis nach Nord- und Südamerika, andererseits über das Baltikum bis nach Russland.
Das aktuelle Konzertprogramm “Zwischen Himmel und Erde” beinhaltet u.a. Werke von Biebl (Deutschland), Esenwalds (Lettland), Kjellström (Schweden), Mooney (Irland), Neumann (Dänemark), Orlowich (Australien), Pearsall (England), Rheinberger (Deutschland), Söderberg (Schweden) u.a.

ICH - MARTIN LUTHER - MUSIK UND LEBEN
CHORALKONZERT: Karl Scharnweber (Orgel), Thomas Klemm (Saxophon/Flöten), Wolfgang Schmiedt (Gitarren), Matthias Komm (Rezitation), Christoph Evert (Lichtdesign)
“Die Musik ist eine Gebe und Geschenk Gottes, die den Teufel vertreibt und die Leute fröhlich macht”
Unter diesem Lutherzitat startet jetzt ein neues Programm von CHORALKONZERT. Das Trio hat damit eine vor vielen Jahren begonnene Neu-Interpretation von Chorälen, die Martin Luther getextet und musikalisch mitgeformt hat, durch die Zusammenarbeit mit anderen Künsten, Künstlern und Wissenschaftlern zu einer neuen Qualität gebracht.
Zur Aufführung des neuen Programmes in der Georgenkirche wird herzlich eingeladen. In der Inszenierung aus Musik, Licht und darstellender Kunst wird der Mensch Martin Luther erlebbar mit seinen ganz unterschiedlichen Seiten und in verschiedenen Lebensphasen, in Konflikten mit Gott, mit seinem Vater, mit der Obrigkeit, in seiner Familie. Der Schauspieler und Regisseur Matthias Komm stellt diese Texte dar, eigerahmt und bezogen auf Luthers Choräle.
Jeder Kirchenraum bietet besondere Möglichkeiten, die durch eine speziell für diese performative Inszenierung entwickelte Lichtinstallation von Christoph Ebert herausgehoben werden. Die inhaltlich-dramaturgische Konzeption für die Inszenierung übernahmen der Theologe Prof. Dr. Thomas Klie sowie Thomas Slowig (beide Universität Rostock)

Unter dem Titel “Musique française” spiele Kathleen Reetz (Klarinette) und Christiane Drese (Orgel) französische Musik der Romantik und des frühen 20. Jahrhunderts. Der musikalische Ausschnitt aus fast 100 Jahren lässt den Farben- und Formenreichtum der französischen Musik um 1900 hörbar werden. Die Suche nach Neuartigem führte die Komponisten zu immer entlegeneren Klangbereichen und zu neuen Klangfarben und Stilen. Die ausgewählten Kompositionen des ersten Teils von Camille Saint-Saëns, Gabriel Fauré, Gabriel Pierné und Léon Boëllmann bestechen durch kaum noch steigerbare Ausdrucksintensität. Die Kompositionen des zweiten Teiles von Darius Milhaud, Marcel Dupré, Francis Poulenc und Erik Satie sind “neuartiger” in Form und Gestalt und zum Teil auch witzig und skurril.

