
Musikinteressierte sind eingeladen, in schöner Umgebung mit Sommerurlaubatmosphäre die eigenen Fähigkeiten in den Fächern Gesang, Blockflöte und Orgel zu vertiefen. Der Gesangs- und Blockflötenunterricht bietet die Möglichkeit, sich in Ensembles zusammenzufinden. Die Organisten spielen an den wertvollen historischen Orgeln der Region: in Basedow, Zettemin, Duckow und Malchin.
Es unterrichten: Gesang - Cornelia Kieschnik (freischaffende Sängerin, Dresden), Blockflöte - Katharina Schumann (Musikhochschule „Franz Liszt“ Weimar), Orgel -Pavel Černý (Organist, Musikhochschule Prag und Brno)
Info und Anmeldung bis 18. Mai bei , Tel. 03991-732506
Kosten: aktive Teilnahme: 95 €, Schüler ermäßigt 60 €, passive Teilnahme: 40 €, Schüler frei
Programm:
Donnerstag, 21. Juni, 19 Uhr, Dorfkirche Zettemin
▪ Dozentenkonzert ***
Alt: Cornelia Kieschnik (Dresden)
Blockflöte: Katharina Schumann (Weimar)
Orgel: Pavel Černý (Prag) an der historischen Matthias-Friese-Orgel 1780
Zettemin liegt 23 km nordöstlich von Waren (Müritz)
anschliessend Abendessen im Welshof Schliemann 17139 Faulenrost, Dorfstraße 3
▪ Unterrichtstage mit Orgelexkursion nach Basedow, Zettemin, Duckow und Malchin
Freitag, 22. Juni 9.30-17.30 Uhr Unterricht (aktive und passive Teilnahme), geselliger Abend
Sonnabend, 23. Juni 9.30-17.30 Uhr Unterricht (aktive und passive Teilnahme)
Sonntag, 24. Juni, 10 Uhr, Georgenkirche Waren (Müritz)
▪ Gottesdienst zum Abschluss der Sommerakademie
mit den Teilnehmenden und Dozenten der Sommerakademie

Am Sonntag, dem 1. Juli, ist es wieder so weit: die Kantate zum Mitsingen erklingt um 10 Uhr in der Georgenkirche Waren (Müritz). Das über Konfessionsgrenzen hinweg bis heute gern gesungene Lied “Wer nur den lieben Gott lässt walten” war im Jahr 1724 für Johann Sebastian Bach die Grundlage für seine gleichnamige Choralkantate.
Am Sonntag wird der Chor des Projektes “Kantate zum Mitsingen” mit den Solisten Peter Koppelmann (Tenor) und Mario Wagner (Bass) sowie dem Kantatenorchester mit MusikerInnen aus Waren, der Staatskapelle Schwerin und der Philharmonie Neubrandenburg diese Kantate zur Aufführung bringen. In der Solo-Sopran-Partie werden Kinder des Kinderchores zu hören sein. Im Chor singen 8-88 jährige Einheimische und Urlauber, darunter Mitglieder des Kinderchores, des Kantatenchores und des Kirchenchores, vereint.
Liturgie und Predigt hält Pastor Gottfried Zobel.
Herzliche Einladung zu diesem besonderen Kantatengottesdienst!
Wer kurz entschlossen mits(w)ingen möchte, melde sich unter und komme am Sonnabend, dem 30. Juni, zur Chor-Einstudierung von 14 bis 18 Uhr in die Georgenkirche.
Sonntag, 1. Juli, 10.00 Uhr, Georgenkirche
KANTATENGOTTESDIENST
Kantate von J. S. Bach „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ BWV 93
Solisten: Kinder des Kinderchores (Sopran), Peter Koppelmann (Tenor), Mario Wagner (Bass)
Chor des Projektes “Kantate zum Mitsingen” (Kirchenchor, Kantatenchor, Kinderchor und Gäste)
Kantatenorchester, musikalische Leitung: Kantorin Christiane Drese
Liturgie und Predigt: Pastor Gottfried Zobel
KANTATE ZUM MITSINGEN
Einstudierung der Kantate am Sonnabend, dem 30. Juni, von 14 - 18 Uhr in der Georgenkirche

Am Sonntag, dem 1. Juli, ist es wieder so weit: die Kantate zum Mitsingen erklingt um 10 Uhr in der Georgenkirche Waren (Müritz). Das über Konfessionsgrenzen hinweg bis heute gern gesungene Lied “Wer nur den lieben Gott lässt walten” war im Jahr 1724 für Johann Sebastian Bach die Grundlage für seine gleichnamige Choralkantate.
Am Sonntag wird der Chor des Projektes “Kantate zum Mitsingen” mit den Solisten Peter Koppelmann (Tenor) und Mario Wagner (Bass) sowie dem Kantatenorchester mit MusikerInnen aus Waren, der Staatskapelle Schwerin und der Philharmonie Neubrandenburg diese Kantate zur Aufführung bringen. In der Solo-Sopran-Partie werden Kinder des Kinderchores zu hören sein. Im Chor singen 8-88 jährige Einheimische und Urlauber, darunter Mitglieder des Kinderchores, des Kantatenchores und des Kirchenchores, vereint.
Liturgie und Predigt hält Pastor Gottfried Zobel.
Herzliche Einladung zu diesem besonderen Kantatengottesdienst!
Wer kurz entschlossen mits(w)ingen möchte, melde sich unter und komme am Sonnabend, dem 30. Juni, zur Chor-Einstudierung von 14 bis 18 Uhr in die Georgenkirche.
Der bürgerliche Reichtum der Hansestadt Hamburg widerspiegelte sich vornehmlich im 17. Jahrhundert in der Vielfalt und Exzellenz des städtischen Musiklebens. Sowohl die fünf Stadtkirchen als auch die Ratsmusik konnten sich mit der Qualität ihrer Musik rühmen. Die wohlhabenden Kirchengemeinden wie St. Petri, St.Jakobi oder St. Katharinen leisteten sich eine üppige Kirchenmusik, liessen die bestmöglichen Orgeln bauen oder erweitern, und finanzierten ihren Organisten Studienreisen nach Amsterdam beim berühmten Jan Pieterszoon Sweelinck. Dies war der Anfang der bekannten Norddeutschen Orgelschule. Sweelinck bildete u.a. mehrere ausgezeichnete Organisten aus wie Hieronymus Praetorius, Jakob Praetorius, Johann Steffens und Heinrich Scheidemann.
Die hamburgischen Musiker und die wohlhabenden Bürger der Stadt importierten mit Musikdrucken aus ganz Europa die wichtigsten musikalischen Einflüsse aus dem Ausland. Aus diesem Grund konnte man damals in den Kirchen der Elbstadt sowohl moderne mehrchörige Motetten im italienischen Stil, als auch Vokalpoyphonie im franco-flämischen stile antico (etwa von Orlando di Lasso) hören. Von den Ratsmusikern wurde Consortmusik aus England oder Tanzmusik aus Frankreich aufgeführt, in den reichen Privathäusern waren Madrigale aus Italien angesagt.
Diese Vielseitigkeit ist besonders in der reichhaltigen Tastenmusik der Zeit zu bewundern. Die erhaltenen Orgelintavolierungen geben einen guten Eindruck, von der weitreichenden Kunst von beispielsweise Hieronymus Paetorius oder Heinrich Scheidemann.
Zum Eröffnungkonzert laden das Bassano Ensemble Berlin und Klaus Eichhorn (Orgel) das Konzertpublikum zu einer musikalischen Zeitreise in die damalige Stadt Hamburg ein. Dabei bilden die wunderbaren Motettenkolorierungen (Verzierungen) für Orgel von Heinrich Scheideman den goldenen Faden des Programms. Passend dazu erklingen Motetten, die Scheidemann als Vorlage dienten, von Orlando di Lasso, Hans-Leo Hassler und Hieronymus Praetorius, der bekannt war für seine prachtvollen mehrchörigen Vokalwerke im venezianischen Stil.
Zur Abwechslung verlassen wir die Orgelemporen von St. Katharinen um erfrischende Tanzmusik für die damalige Ratsmusik von u. a William Brade zu hören. Er leitete das Instrumental Ensemble der Stadt zwischen 1608 und 1615.
Das Bassano Ensemble Berlin spielt im Eröffnungskonzert in einer klangreich gemischten „Broken consort“-Besetzung aus historischen Instrumenten, wie Barockvioline, Zink, Renaissance Posaunen und Dulzian. Den Organisten und Spezialisten für die norddeutsche Orgelmusik Klaus Eichhorn braucht man nicht mehr vorzustellen. Er ist als Solist und Orgel-Sachverständiger in ganz Europa gefragt.
Eintrittskarten erhalten sie bei der Waren(Müritz) Touristinformation/Haus des Gastes, unter reservix.de sowie bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, unter ticketprojekt.de, hier unter stgeorgen-waren.de und an der Abendkasse.
