Aug.
10
Do.
Som­mer­kon­zert - Ba­rock­mu­sik aus Frank­reich und Deutschland
Datum:10.08. um 19:30 Uhr

Ba­rock­mu­sik aus Frank­reich und Deutschland
Block­flöte Arnold Riest­huis (Utrecht/ NL)
Cem­balo Reinard Glende (Berlin)

Ba­rock­mu­sik aus Frank­reich und Deutsch­land brin­gen der nie­der­län­di­sche Block­flö­tist Arnold Riest­huis und der Ber­li­ner Cem­ba­list Reinard Glende zu Gehör. Es er­klin­gen So­na­ten für Block­flöte und Basso con­ti­nuo oder ob­li­ga­tes Cem­balo von Phi­li­bert De La­vi­gne, Joseph Bodin De Bo­is­mor­tier, Georg Fried­rich Händel und Georg Phil­ipp Te­le­mann. Cembalo-Solo-Werke er­klin­gen von Fran­çouis Cou­perin, Georg Böhm und Johann Se­bas­tian Bach.

Karten-Vorverkauf

Aug.
17
Do.
Som­mer­kon­zert - “Lu­thers Choral”
Datum:17.08. um 19:30 Uhr

Lu­thers Choral - Musik von der Re­for­ma­tion bis zur Moderne
Helmut Haus­kel­ler (Pan­flöte)
Sta­nis­lav Šurin (Orgel)

Das Pro­gramm “Lu­thers Choral” ist nach der gleich­na­mi­gen Cho­ral­suite aus dem Jahr 2016 von Vera Sta­nis­lav be­nannt. Die Cho­ral­suite ba­siert auf dem Lied “Ver­leih uns Frie­den gnä­dig­lich”, das Martin Luther aus einer la­tei­ni­schen An­ti­phon aus dem 9. Jhd. formte. Vera Sta­nis­lav schrieb „Lu­thers Choral“ für den Ber­li­ner Pan­flö­ten­vir­tuo­sen Helmut Haus­kel­ler und den slo­wa­ki­schen Kon­zert­or­ga­nis­ten Sta­nis­lav Šurin. In ihrem Pro­gramm werden die Mu­si­ker wei­tere Lu­ther­lie­der in­ter­pre­tie­ren. Au­ßer­dem er­klingt Musik von Simon Haus­kel­ler “Cel­la­ruis” – Pastor in Zwi­ckau an St. Marien, Zeit­ge­nos­sen Lu­thers und Vor­fahr von Helmut Hauskeller.

Karten-Vorverkauf

Aug.
24
Do.
“Was macht, dass ich so fröh­lich bin” - duo fidelici
Datum:24.08. um 19:30 Uhr
"Was macht, dass ich so fröhlich bin" - duo fidelici

DUO FIDELICI: Judith Oppel - Vio­line; Mat­thias Bönner - Orgel

Hei­tere Me­lan­cho­lie - ist nur auf den ersten Blick ein Wi­der­spruch in sich. Gerade die Hei­ter­keit in Moll und das be­seelte und be­sinn­li­che Dur machen Musik zu einem kom­ple­xen und be­son­de­ren Hör­erleb­nis. In dieser fa­cet­ten­rei­chen Tonart möch­ten Judith Oppel (Vio­line) und Mat­thias Bönner (Orgel) mu­si­zie­ren und das grund­sätz­lich po­si­tive Wirken von von geist­li­cher Ton­kunst auf uns Men­schen ver­mit­teln. Dem wohl be­kann­tes­ten Kir­chen­mu­si­ker Johann Se­bas­tian Bach nach solle Musik “nur zu Gottes Ehre und Re­crea­tion des Ge­müths seyn. Wo dieses nicht in Acht ge­nom­men wird, da ist‘s keine ei­gent­li­che Musik” Dem­zu­folge ist das duo fi­de­lici stets darum bemüht, ori­gi­nale Kom­po­si­tio­nen für Vio­line und Orgel sowie auch eigene Be­ar­bei­tun­gen so zu finden, ein­zu­rich­ten und zu­sam­men­zu­stel­len, dass die Zu­hö­rer aus dem Wech­sel­bad in “be­schwing­ter Be­sinn­lich­keit” gut erholt und fröh­lich ge­stärkt wieder her­aus­stei­gen - von der Tiefe in­ne­ren Klangs und Har­mo­nie zu neuer Kraft und aus­ge­las­se­ner Hei­ter­keit. Das Streich­in­stru­ment Vio­line (als Nach­fol­ger der Fidel) mit ihrer emo­tio­na­len Vir­tuo­si­tät er­gänzt sich dabei auf ideale Weise mit dem bläserisch-orchestralen Stim­men­reich­tum, den nur eine Kir­chen­or­gel auf­zu­bie­ten hat.

So hören sie Musik, die von diesen Ge­gen­sät­zen ge­prägt ist, denn diese po­si­tive Me­lan­cho­lie findet sich sowohl in einer ba­ro­cken Sonate Corel­lis, son­dern auch in romantisch-lautmalerischer Musik von Otto Olsson. Die Tonart “do­risch”, die nicht nur Bac!s Toc­cata prägt, ist in der Hin­sicht eine Schlüs­sel­ton­art, ver­mischt sie doch d-Moll und G-Dur sogar mit­ein­an­der. So findet sich diese Klang­be­son­der­heit ebenso in jü­di­scher Musik wie auch im süd­ame­ri­ka­ni­schen Tango und ver­mi­schen wei­nende Klage mit tem­pe­ra­ment­vol­ler Freude. Alles endet jedoch in der Woh­lig­keit eines po­si­ti­ven Schluss­ak­kor­des, straht Ge­bor­gen­heit und po­si­tive Ruhe aus - “und macht uns fröhlich”…

Karten-Vorverkauf

Aug.
31
Do.
Som­mer­kon­zert - Mitten im Leben 1517
Datum:31.08. um 19:30 Uhr

 

Mitten im Leben 1517
Calmus En­sem­ble & laut­ten com­pa­gney BERLIN

Wie klingt das Leben 1517 in Liedern?
500 Jahre Re­for­ma­tion – ein denk­wür­di­ges Ju­bi­läum! Doch wie begeht man ein Er­eig­nis, dass so fern und abs­trakt er­scheint? Indem man den Alltag der Men­schen von damals ge­nauer unter die Lupe nimmt. Martin Lu­thers Lob­ge­sang „Mitten wir im Leben sind“ weist uns den Weg auf un­se­rer Zeit­reise ins 16. Jahr­hun­dert, auf der wir lust­vol­ler Freude und aus­ge­las­se­ner Fröh­lich­keit ge­nauso be­geg­nen wie un­end­li­cher Not und schmerz­vol­lem Elend. Die au­gen­schein­li­chen Par­al­le­len zur heu­ti­gen Zeit in den Lie­dern von damals – man denke nur an den ver­bo­te­nen Sei­ten­sprung oder die durch Reich­tum ge­stei­gerte An­zie­hungs­kraft der Männer – lassen uns dabei schmun­zeln, wäh­rend uns Aus­sa­gen zu Themen wie Natur und Heimat, zu denen wir in un­se­rer mo­der­nen mo­bi­len Ge­sell­schaft ein an­de­res Ver­hält­nis haben, nach­denk­lich stim­men. Die be­sun­ge­nen uni­ver­sa­len Emp­fin­dun­gen wie Heim­weh, Ab­schieds­trauer, Sehn­sucht und na­tür­lich die Liebe lassen uns die große Zeit­spanne ver­ges­sen und führen uns mitten hinein ins Leben, und zwar in das von 1517 ge­nauso wie in unser ei­ge­nes. Das Pro­gramm be­zieht seinen Reiz aus dem Kon­trast von Ori­gi­nal­kom­po­si­tio­nen und mo­der­nen Ar­ran­ge­ments, die das 16. Jahr­hun­dert zum ‚Swin­gen‘ bringen.

Nach ihrem er­folg­rei­chen Pro­gramm ‚Bach­ar­ka­den‘ werden sich die beiden Spit­zen­en­sem­bles Calmus En­sem­ble Leip­zig und die Laut­ten Com­pa­gney, erneut zu­sam­men­set­zen, um mit viel Mu­si­zier­freude und sprü­hen­der Krea­ti­vi­tät ein le­ben­di­ges Ge­mälde der Re­for­ma­ti­ons­zeit zu schaffen.

 

Calmus En­sem­ble
Sopran - Isabel Jantschek
Coun­ter­te­nor - Se­bas­tian Krause
Tenor - Tobias Pöche
Ba­ri­ton - Ludwig Böhme
Bass - Manuel Helmeke

laut­ten com­pa­gney BERLIN auf his­to­ri­schen In­stru­men­ten der Renaissance
Block­flöte – Martin Ripper
Zink – Frie­de­rike Otto
Vio­line – An­dreas Pfaff/ Anne von Hoff
Viola da Gamba – Ulrike Becker/ An­nette Rheinfurth
Po­saune – Alex­an­der Brungert
Re­nais­sance­laute / Re­nais­sance­gi­tarre / Co­la­scione – Hans-Werner Apel
Re­nais­sance­laute – Wolf­gang Katschner/ An­dreas Nachtsheim

Mu­sik­dra­ma­tur­gie: Ludwig Böhme und Wolf­gang Katschner

Trai­ler­vi­deo

Karten-Vorverkauf

“Dieses Kon­zert wird von der Be­auf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung für Kultur und Medien auf­grund eines Be­schlus­ses des Deut­schen Bun­des­ta­ges gefördert.”

  Kul­tur­staats­mi­nis­te­rin  

Sep.
9
Sa.
Geist­li­che Chor­mu­sik aus vier Jahrhunderten
Datum:09.09. um 17:00 – 18:30 Uhr

Das Col­le­gium vocale St. Petri wurde 2001 von lang­jäh­rig er­fah­re­nen Sän­ge­rin­nen und Sän­gern des Ham­bur­ger Bach­cho­res St. Petri ge­grün­det, die nach dem Aus­schei­den aus Al­ters­grün­den wei­ter­hin an­spruchs­volle Chor­mu­sik singen woll­ten. In­zwi­schen sind aber auch viele Sän­ge­rin­nen und Sänger aus an­de­ren Chören hinzugekommen. 

Ziel der Chor­ar­beit ist die Pflege der Chor­mu­sik auf hohem Niveau, wobei ein be­son­de­res Au­gen­merk auf die zeit­ge­nös­si­sche Musik gelegt wird. Sie findet im got­tes­dienst­li­chen Singen, in Kon­zer­ten und auf Chor­rei­sen (Rom, Bal­ti­kum, Polen, Ar­me­nien u.a.) ihren Ausdruck.

Prof. Cor­ne­lius Tran­tow lei­tete 15 Jahre das Col­le­gium vocale. Seit Beginn des Jahres 2016 hat Lukas Henke die Lei­tung des Chores über­nom­men. Er führt die in­ten­sive und nu­an­cen­rei­che Stimm­bil­dungs­ar­beit und das sen­si­bi­li­sie­rende Intonations- und Hör­trai­ning fort, wo­durch der Chor seinen cha­rak­te­ris­ti­schen Chor­klang entwickelt.

Der Chor fi­nan­ziert sich selbst, ist aber wei­ter­hin in der Haupt­kir­che St. Petri beheimatet.

Ein­tritt frei

Sep.
22
Fr.
Je­der­mann - Auf­füh­rung des Thea­ter Neustrelitz
Datum:22.09. um 19:30 Uhr

Das Spiel vom Ster­ben des rei­chen Mannes

-Schau­spiel von Hugo von Hoffmannsthal-

Gott be­auf­tragt den Tod, Je­der­mann sein Ster­ben an­zu­kün­di­gen. Je­der­mann führt ein Leben in Reichtum,

aber ohne Got­tes­furcht. Er möchte ein Grund­stück kaufen, um dort für seine Ge­liebte einen Lustgarten

an­zu­le­gen. Aber seinem armen Nach­barn ver­wei­gert er eine mild­tä­tige Gabe und den Schuld­knecht lässt er

in den Schuld­turm werfen. Auch seine alte Mutter, die ihn an­fleht, got­tes­fürch­ti­ger zu leben, be­ach­tet er nicht.

Bei einem großen Tisch­ge­lage taucht der Tod auf und kün­digt Je­der­mann sein Ster­ben an.

Je­der­mann bittet sich eine Stunde Zeit aus, um jemand zu finden, der ihm auf dem Weg zum Schöp­fer beisteht -

doch nie­mand möchte ihn be­glei­ten… Be­son­ders zeit­los ist die poe­ti­sche Vers­spra­che des zeit­lo­sen Werkes,

die auf dem al­pen­län­di­schen Bau­ern­deutsch beruht.

Ein­tritts­kar­ten bei der Tourist-Information Waren (Neuer Markt 21, Tel. 03991-747790) sowie unter www.theater-und-orchester.de

und an der Abendkasse

Okt.
6
Fr.
“Luther und die Musik”
Datum:06.10. um 19:30 – 20:30 Uhr
Ort:Haus des Gastes
"Luther und die Musik" @ Haus des Gastes

 

Vor­trag mit dem Mu­sik­wis­sen­schaft­ler Dr. Mi­chael Märker, Leipzig 

Ich gebe nach der Theo­lo­gia der Musica die höchste Ehre“ meinte der Mu­sik­ken­ner Martin Luther und bezog die Musik kon­se­quent in sein re­for­ma­to­ri­sches Wirken ein. Davon zeugen ins­be­son­dere viele Lieder, die uns aus seiner Feder über­lie­fert und über­wie­gend noch heute le­ben­dig sind. Wie kein an­de­rer Re­for­ma­tor seiner Zeit sah Luther im Singen einen un­ver­zicht­ba­ren Aus­druck des Glau­bens. Zu­gleich schuf er die Grund­lage für die Ent­wick­lung der pro­tes­tan­ti­schen Kir­chen­mu­sik, die Jahr­hun­derte später mit Schütz, Bach oder Men­dels­sohn ihre Hö­he­punkte fand und zu einer der be­deu­tends­ten Kul­tur­tra­di­tio­nen Deutsch­lands wurde.

Der Leip­zi­ger Mu­sik­wis­sen­schaft­ler Mi­chael Märker – ein Nach­komme Lu­thers in der 13. Ge­nera­tion und Autor einer neuen Bild­bio­gra­fie über Luther – hält am 6. Ok­to­ber um 19.30 Uhr im Haus des Gastes in Waren (Müritz) einen Vor­trag über „Martin Luther und die Musik“ und wird dabei auch die Wi­der­stände be­leuch­ten, die Luther mit seinen neuen Lie­dern zu über­win­den hatte. In­ter­es­sen­ten sind herz­lich ein­ge­la­den. (Ein­tritt frei)