Mitten im Leben 1517
Calmus Ensemble & lautten compagney BERLIN
Wie klingt das Leben 1517 in Liedern?
500 Jahre Reformation – ein denkwürdiges Jubiläum! Doch wie begeht man ein Ereignis, dass so fern und abstrakt erscheint? Indem man den Alltag der Menschen von damals genauer unter die Lupe nimmt. Martin Luthers Lobgesang „Mitten wir im Leben sind“ weist uns den Weg auf unserer Zeitreise ins 16. Jahrhundert, auf der wir lustvoller Freude und ausgelassener Fröhlichkeit genauso begegnen wie unendlicher Not und schmerzvollem Elend. Die augenscheinlichen Parallelen zur heutigen Zeit in den Liedern von damals – man denke nur an den verbotenen Seitensprung oder die durch Reichtum gesteigerte Anziehungskraft der Männer – lassen uns dabei schmunzeln, während uns Aussagen zu Themen wie Natur und Heimat, zu denen wir in unserer modernen mobilen Gesellschaft ein anderes Verhältnis haben, nachdenklich stimmen. Die besungenen universalen Empfindungen wie Heimweh, Abschiedstrauer, Sehnsucht und natürlich die Liebe lassen uns die große Zeitspanne vergessen und führen uns mitten hinein ins Leben, und zwar in das von 1517 genauso wie in unser eigenes. Das Programm bezieht seinen Reiz aus dem Kontrast von Originalkompositionen und modernen Arrangements, die das 16. Jahrhundert zum ‚Swingen‘ bringen.
Nach ihrem erfolgreichen Programm ‚Bacharkaden‘ werden sich die beiden Spitzenensembles Calmus Ensemble Leipzig und die Lautten Compagney, erneut zusammensetzen, um mit viel Musizierfreude und sprühender Kreativität ein lebendiges Gemälde der Reformationszeit zu schaffen.
Calmus Ensemble
Sopran - Isabel Jantschek
Countertenor - Sebastian Krause
Tenor - Tobias Pöche
Bariton - Ludwig Böhme
Bass - Manuel Helmeke
lautten compagney BERLIN auf historischen Instrumenten der Renaissance
Blockflöte – Martin Ripper
Zink – Friederike Otto
Violine – Andreas Pfaff/ Anne von Hoff
Viola da Gamba – Ulrike Becker/ Annette Rheinfurth
Posaune – Alexander Brungert
Renaissancelaute / Renaissancegitarre / Colascione – Hans-Werner Apel
Renaissancelaute – Wolfgang Katschner/ Andreas Nachtsheim
Musikdramaturgie: Ludwig Böhme und Wolfgang Katschner
“Dieses Konzert wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.”

Einschulungsgottesdienst der Arche Schule

Gottesdienst mit Kirchenältesten

Gottesdienst mit Kirchenältesten
Das Collegium vocale St. Petri wurde 2001 von langjährig erfahrenen Sängerinnen und Sängern des Hamburger Bachchores St. Petri gegründet, die nach dem Ausscheiden aus Altersgründen weiterhin anspruchsvolle Chormusik singen wollten. Inzwischen sind aber auch viele Sängerinnen und Sänger aus anderen Chören hinzugekommen.
Ziel der Chorarbeit ist die Pflege der Chormusik auf hohem Niveau, wobei ein besonderes Augenmerk auf die zeitgenössische Musik gelegt wird. Sie findet im gottesdienstlichen Singen, in Konzerten und auf Chorreisen (Rom, Baltikum, Polen, Armenien u.a.) ihren Ausdruck.
Prof. Cornelius Trantow leitete 15 Jahre das Collegium vocale. Seit Beginn des Jahres 2016 hat Lukas Henke die Leitung des Chores übernommen. Er führt die intensive und nuancenreiche Stimmbildungsarbeit und das sensibilisierende Intonations- und Hörtraining fort, wodurch der Chor seinen charakteristischen Chorklang entwickelt.
Der Chor finanziert sich selbst, ist aber weiterhin in der Hauptkirche St. Petri beheimatet.
Eintritt frei


