Sonnabend, 22. Juli, 19.30 Uhr, Georgenkirche
Konzert der Frankfurter Kinder und Jugendkantorei, Leitung: Stephan Hardt
Eintritt frei
Ein Haltepunkt auf der Chorreise vom 20.-30. Juli 2017 durch Mecklenburg/Vorpommern und auf die Insel Usedom
Die Frankfurter Kinder- und Jugendkantorei ist ein ökumenischer Chor der Evangelischen Kirchgemeinde in Frankfurt (Oder), dem auch Sängerinnen und Sänger der katholischen und freikirchlichen Gemeinde aus Frankfurt (Oder) angehören. Im Chor singen Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 18 Jahren.
Unter seinem Kantor Stephan Hardt singt der Chor in Gottesdiensten und Konzerten ein Programm von geistlichen klassischen und modernen Werken sowie Gospel.
Die Frankfurter Kinder- und Jugendkantorei führt in den ersten 10 Tagen der Sommerferien des Landes Brandenburg eine Konzertreise durch. In diesem Jahr geht die Konzertreise vom 20. bis 30. Juli durch Mecklenburg/Vorpommern und auf die Insel Usedom mit Auftritten in der Johanneskirche Burg Stargard, in der Georgenkirche Waren (Müritz), in der Stadtkirche Neustrelitz (im Gottesdienst), in der Johanniterkirche Mirow, in der Stadtkirche Feldberg, in der Kirche Bansin, in der Kirche Ahlbeck, in der St. Petri Kirche Wolgast und in der St. Marienkirche Pasewalk. Das Abschlusskonzert findet in der St.-Gertraud-Kirche Frankfurt (Oder) statt.
Im Mittelpunkt des Programmes stehen zwei Motetten von Heinrich Schütz „Verleih uns frieden gnädiglich“ und „gib unserm Fürsten und aller Obrigkeit Fried und gut Regiment“. Kompositionen von Mendelssohn Bartholdy sowie zeitgenössischer Komponisten wie Johannes Matthias Michel, Bob Chilcott und Sebastian Saß runden das Programm ab.
Die Frankfurter Kinder- und Jugendkantorei konnte bisher in Brandenburg, im Saarland, in Frankreich, im Harz, in Thüringen, in der Lüneburger Heide, in Österreich, der Tschechischen Republik, den USA, in Schweden, in Wales und England, in Polen, in Rumänien, in der Schweiz und in Holland gastieren. In Presserezensionen wurde die gediegene musische Erziehung, Stilsicherheit und Homogenität des Chores und seine Intonation gelobt.
Weitere Informationen zum Chor unter www.kirchenmusik-ffo.de.
“Nun freut euch, lieben Christen g‘mein”
-Luther Choräle im Wandel der Zeit-
Konzert für Flöte, Horn und Orgel
“Ensemble a tre”
Die Idee, ein Konzert für Flöte Horn und Orgel durchzuführen, hat eine Originalkomposition von Georg Philipp Telemann gegeben, die auch anlässlich des 250. Todestages des Komponisten erklingen wird.
Seit 1999 finden Konzerte im In- und Ausland in dieser nicht ganz alltäglichen Besetzung statt. Das Programm macht diese interessante Klangkombination von einem Blechblasinstrument, einem Holzblasinstrument in Verbindung mit dem Orgelklang zum Inhalt und koppelt Werke des Barock, der Romantik mit neuen Werken zu einem einmaligen Klangerlebnis.
Für das Luther-Jahr wurde das o.g. Programm entwickelt. Gisbert Näther hat speziell für diese Besetzung eine Fantasie über den Lutherchoral “Nun freut euch, lieben Christen g‘mein” komponiert.
Außerdem erklingen Kompositionen von J.S. Bach, D. Buxtehude, C. Homilius, M. Reger, M. Kreuz u.a.
Orgeltag und Konzert
Am 3. August ist in der Georgenkirche Waren (Müritz) Orgeltag. Um 10 Uhr und um 15 Uhr sind GROSS und klein zu Orgelführungen hinter die Kulissen der Lütkemüller-Orgel von 1856 eingeladen. Wie funktioniert eine Orgel? Was bringt sie zum Klingen? Die Antworten sprechen Augen und Ohren an.
Höhepunkt des Orgeltages ist das Orgelkonzert mit dem jungen Organisten David Suchanek um 19.30 Uhr. Der gebürtige Prenzlauer ist Preisträger mehrer Orgel-Wettbewerbe, u.a. war er 2003 erster Bundespreisträger im Fach Orgel bei Jugend musiziert im Erfurter Dom und erhielt den höchstdotierten Sonderpreis des Landes Thüringen. Sein Orgelstudium absolvierte er in Lübeck und Freiburg im Breisgau bei Professor Martin Schmeding. Meisterkurse bei Olivier Latry (Paris) und Hans Fagius (Schweden) runden seine künstlerischen Orgelstudien ab. Sein kirchenmusikalisches A-Examen legte er an der Hochschule für Kirchenmusik Halle/Saale mit Auszeichnung im Fach Orgel ab. Neben einer regen Konzerttätigkeit, TV- und CD-Produktionen, widmet sich David Suchanek in besonderer Weise der Förderung junger Talente am Klavier und an der Orgel. Seit September 2016 ist er Kantor im Ostseebad Kühlungsborn. An der Lütkemüller-Orgel spielt er
Johann Sebastian Bach (1685-1750): Präludium und Fuge a-Moll BWV 543
Maurice Duruflé (1902–1986): Suite Op. 5 (Prélude - Sicilienne - Toccata)
César Franck (1822-1890): Choral Nr. 3 a-Moll
Maurice Duruflé (1902–1986): Prélude et Fugue sur le nom d´Alain op. 7
Barockmusik aus Frankreich und Deutschland
Blockflöte Arnold Riesthuis (Utrecht/ NL)
Cembalo Reinard Glende (Berlin)
Barockmusik aus Frankreich und Deutschland bringen der niederländische Blockflötist Arnold Riesthuis und der Berliner Cembalist Reinard Glende zu Gehör. Es erklingen Sonaten für Blockflöte und Basso continuo oder obligates Cembalo von Philibert De Lavigne, Joseph Bodin De Boismortier, Georg Friedrich Händel und Georg Philipp Telemann. Cembalo-Solo-Werke erklingen von Françouis Couperin, Georg Böhm und Johann Sebastian Bach.
Luthers Choral - Musik von der Reformation bis zur Moderne
Helmut Hauskeller (Panflöte)
Stanislav Šurin (Orgel)
Das Programm “Luthers Choral” ist nach der gleichnamigen Choralsuite aus dem Jahr 2016 von Vera Stanislav benannt. Die Choralsuite basiert auf dem Lied “Verleih uns Frieden gnädiglich”, das Martin Luther aus einer lateinischen Antiphon aus dem 9. Jhd. formte. Vera Stanislav schrieb „Luthers Choral“ für den Berliner Panflötenvirtuosen Helmut Hauskeller und den slowakischen Konzertorganisten Stanislav Šurin. In ihrem Programm werden die Musiker weitere Lutherlieder interpretieren. Außerdem erklingt Musik von Simon Hauskeller “Cellaruis” – Pastor in Zwickau an St. Marien, Zeitgenossen Luthers und Vorfahr von Helmut Hauskeller.

DUO FIDELICI: Judith Oppel - Violine; Matthias Bönner - Orgel
Heitere Melancholie - ist nur auf den ersten Blick ein Widerspruch in sich. Gerade die Heiterkeit in Moll und das beseelte und besinnliche Dur machen Musik zu einem komplexen und besonderen Hörerlebnis. In dieser facettenreichen Tonart möchten Judith Oppel (Violine) und Matthias Bönner (Orgel) musizieren und das grundsätzlich positive Wirken von von geistlicher Tonkunst auf uns Menschen vermitteln. Dem wohl bekanntesten Kirchenmusiker Johann Sebastian Bach nach solle Musik “nur zu Gottes Ehre und Recreation des Gemüths seyn. Wo dieses nicht in Acht genommen wird, da ist‘s keine eigentliche Musik” Demzufolge ist das duo fidelici stets darum bemüht, originale Kompositionen für Violine und Orgel sowie auch eigene Bearbeitungen so zu finden, einzurichten und zusammenzustellen, dass die Zuhörer aus dem Wechselbad in “beschwingter Besinnlichkeit” gut erholt und fröhlich gestärkt wieder heraussteigen - von der Tiefe inneren Klangs und Harmonie zu neuer Kraft und ausgelassener Heiterkeit. Das Streichinstrument Violine (als Nachfolger der Fidel) mit ihrer emotionalen Virtuosität ergänzt sich dabei auf ideale Weise mit dem bläserisch-orchestralen Stimmenreichtum, den nur eine Kirchenorgel aufzubieten hat.
So hören sie Musik, die von diesen Gegensätzen geprägt ist, denn diese positive Melancholie findet sich sowohl in einer barocken Sonate Corellis, sondern auch in romantisch-lautmalerischer Musik von Otto Olsson. Die Tonart “dorisch”, die nicht nur Bac!s Toccata prägt, ist in der Hinsicht eine Schlüsseltonart, vermischt sie doch d-Moll und G-Dur sogar miteinander. So findet sich diese Klangbesonderheit ebenso in jüdischer Musik wie auch im südamerikanischen Tango und vermischen weinende Klage mit temperamentvoller Freude. Alles endet jedoch in der Wohligkeit eines positiven Schlussakkordes, straht Geborgenheit und positive Ruhe aus - “und macht uns fröhlich”…
